Unwritten Laws of Engineering (1944)

Promises, schedules, and estimates are necessary and important instruments in a well-ordered business. Many engineers fail to realize this, or habitually try to dodge the irksome responsibility for making commitments. You must make promises based upon your own estimates for the part of the job for which you are responsible, together with estimates obtained from contributing departments for their parts. No one should be allowed to avoid the issue by the old formula, “I can’t give a promise because it depends upon so many uncertain factors.”

Wer mit kreativen Zusammenarbeit, wird diese Aussage sehr gut kennen.

We are firing on all cylinders

Schaut Euch einfach diese logistische Meisterleistung an:

Retina Mac Book Pro 15” & 13”, iPhone 5, iPod Touch, iPod Nano, iPad 3 & 4, iPad Mini, iMac 20” & 27”, Mac Mini, AppleTV und für die gesamte Hardware neue Betriebssysteme.

Ach, und es wird noch das schlechteste Softwareprodukt von Apple aktualisiert: iTunes (weil es Cross-Plattform ist und deshalb nur wenig Spielraum für Innovationen zulässt).

Apple hat dieses Jahr einmal das komplette Produktportfolio gewechselt.

Alle Produkte erfordern einen komplett neuen Produktionsprozess (Ausnahme iPad 4, AppleTV und Mac Mini). Alle Produkte werden in hohen Stückzahlen gefertigt und das in einer ökologisch verträglich hohen Produktionsqualität. Die gesamte Produktpalette wird fast weltweit ausgeliefert und das in einem sehr kurzem Rollout-Prozess.

Jeder der einen Rollout in verschiedene Länder begleitet hat, weiss wie unglaublich komplex das ist.

Fast nebenbei wurden neue Apple Stores eröffnet und zwei Vice Presidents entlassen. Wobei einer von Anfang an ein Idiot war und der andere maßgeblich iOS entwickelt hat.

Vergleicht man die Innovationquote von anderen Unternehmen in Produkt- und Prozessinnovation, wird man feststellen, dass es zumindestens in der Technologiebranche kein anderes gibt.

Bei diesem Innovationstempo fragt man sich was nächstes Jahr passieren wird. Insbesondere vor dem Hintergrund, das Forstall weg ist und meiner Meinung eine ziemlich große Lücke hinterlässt. Auch wenn ihm wenig Sozialkompetenz nachgesagt wird.

Bin ich ein Apple Fanboi? Nein. Andere machen auch exzellente Produkte. Google voran mit Docs (brillant), Maps (brillant), Android (Commodity OS für Appliances), Google Voice (brillanter als Siri). Nicht zu vergessen Amazon mit ihrem Kindle Ökosystem.

Betrachtet man aber Apples Leistung in diesem Jahr als Unternehmen, fällt es einem wirklich schwer diese nicht begeisternd mit Jobs 2011 Spruch “We are firing on all cylinders” zu würdigen.

Falls 2013 in den gleichem Tempo weitergeht, hat die Konkurrenz (bis auf Google und Amazon) ein echtes Problem.

Piracy is a symptom of failure to find an effective business model

Piracy isn’t a symptom of social disease. Well, it might be, but your bank manager won’t care about that inconsequential detail. Piracy is a symptom of failure to find an effective business model. “Effective” here means the whole gamut of product quality, availability, platform, marketing, price, delivery, support and so on. It’s not black magic. These are all factors for which we have strategies and metrics.

"But its Open!" ist kein Geschäftsmodell.

Wie kann die PC-Industrie ein vergleichbares eigenes Hardware und Software Ökosystem wie Apple schaffen? Auf die Frage gab es bisher keine Antwort.

Disclaimer: Dieser Artikel ist mit Absicht oberflächlich gehalten. Wer sich im Detail mit dem Thema auseinander setzen möchte, sollte den Heise, Ars und beide Matthew Garrett Artikel lesen.

Quellen

Ein solches Ökosystem muss mit Standardhardware und -software funktionieren. Die Produkte würden im Sinne des “Best of Breed” Ansatzes als gesammeltes Paket von einem Hersteller an den Endkunden verkauft werden. Ähnlich wie bei Apple müsste ein solches Ökosystem bei der Hardware starten. Die Software würde dann nur auf der Hardware des Herstellers laufen, der das Paket an den Endkunden verkauft hat.

Einen Hinweis auf die Antwort entdecke ich kürzlich in dem Apple “iOS Security” Dokument (Mai 2012). Dort wird unter “System Architecture” beschrieben (Seite 4), wie Apple sicherstellt das die Hardware und Software nur im Zusammenspiel funktionieren. Das gleiche Prinzip nutzt »UEFI«, aber dazu später mehr.

When an iOS device is turned on, its application processor immediately executes code from read-only memory known as the Boot ROM. This immutable code is laid down during chip fabrication, and is implicitly trusted. The Boot ROM code contains the Apple Root CA public key, which is used to verify that the Low-Level Bootloader (LLB) is signed by Apple before allowing it to load. This is the first step in the chain of trust where each step ensures that the next is signed by Apple. When the LLB finishes its tasks, it verifies and runs the next-stage bootloader, iBoot, which in turn verifies and runs the iOS kernel. This secure boot chain ensures that the lowest levels of software are not tampered with, and allows iOS to run only on validated Apple devices.

Einfach übersetzt bedeutet dies, dass derzeit nur iOS auf einem Apple-Gerät lauffähig ist. Theoretisch könnte Apple auch andere Betriebssysteme auf ihrer Hardware laufen lassen. Die “chain of trust” hat neben dem Sicherheitsaspekt auch einen Nebeneffekt: Hard- und Software verschmelzen technologisch unzertrennbar in ein Produkt.

Anm.: Für einen »Jailbrake« werden Sicherheitslücken (Exploits, etc.) innerhalb dieser “Chain of Trust” ausgenutzt. Unter Android heißt das Jailbreaken »rooten«.

Apple’s Crystal Prison and the Future of Open Platforms

Die EFF hat am 29. Mai ein Blog-Artikel veröffentlicht mit dem Titel “Apple’s Crystal Prison and the Future of Open Platforms”. In dem Artikel geht es im wesentlichen darum, das Apple die Plattform für Dritte eröffnen soll. Mit Gatekeeper führt Apple in Mac OSX “Mountain Lion” eine mögliche konzeptionelle Lösung für iOS ein. Die Idee hinter Gatekeeper ist ein dreistufiges System:

  1. Mac App Store
  2. Mac App Store & zertifizierte Entwickler
  3. ohne Restriktionen

Die EFF bemägelt hier das für die ersten beiden Varianten eine 99$ Jahresgebühr bei Apple fällig wird und das dem Benutzer suggeriert wird, das die Erste die Sicherste ist. Für die 99$ wird man registrierter Apple Entwickler und erhält ein Apple-Zertifikat. Mit dem Zertifikat wird sichergestellt das die oben beschriebene “chain of trust” eingehalten und keine Programm mit Schadcode unter Mac OSX ausgeführt werden kann. Die erste und zweite Variante ist damit faktisch für den Benutzer die Sicherste. Derzeit können unter iOS nur Applikationen aus dem Apple App Store installiert werden (ausgenommen iOS-Geräte mit Jailbrake). Damit wird in iOS - Status Quo - die “sicherste” der drei Gatekeeper Variante verfolgt. Falls nun Apple aus irgendeinen Grund in ein Antitrust Verfahren rutscht und gezwungen werden sollte, die Installation und das Ausführen von Applikationen aus anderen externen Quellen zu erlauben, könnte der Gatekeeper Ansatz eine mögliche Variante sein dies bereit zu stellen. Amazon könnte damit einen eigenen iOS App Store nach dem Vorbild des Android App Store anbieten. Ob dies eine Bereicherung für alle ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Windows 8 und UEFI

Mit der Einführung von Windows 8 übernimmt Microsoft das Sicherheitskonzept. Möglich macht es »UEFI«, der Nachfolger des sehr alten und bisher noch nicht ablösten guten alten »BIOS«. »UEFI« bietet eine Option an, die sich »secure boot« schimpft. Damit können erstmals Zertifikate in der System-Firmware gespeichert werden. Ist ein Betriebssystem mit diesem Zertifikat nicht signiert, wird es nicht gestartet. Das Gleiche gilt für Treiber der Hardware. Die Sicherheit entspricht dem der ersten beiden des Apple Gatekeeper Ansatzes. »UEFI« ermöglicht es zudem weitere Zertifikate manuell vom Benutzer hinzuzufügen.

Allerdings bietet »UEFI« auch die Funktion »secure boot« nicht deaktivieren zu können. Diese Option erfolgt initial durch den Hardwarehersteller. Das initial installierte Zertifikat kann vom Benutzer nicht manuell gelöscht werden (Ausnahme ist ein Jailbrake). Dieses Zertifikat kann theoretisch von dem Hard- oder Softwarehersteller zur Verfügung gestellt werden. Derzeit erfolgt dies durch den Betriebssystemhersteller (Microsoft).

Zentrale Zertifizierungsstellen sind bisher nicht vorhanden

Erschwerend kommt hinzu das es momentan keine zentrale Zertifizierungsstelle für die Verwaltung und Herausgabe von Zertifikaten gibt. Sprich jeder Betriebssystemhersteller verwaltet derzeit seine Zertifikate selber.

Microsoft bietet Zertifikate zum signieren für Dritte an. Der Preis dafür beträgt 99$, also genauso viel wie bei Apple. In diesem Fall haben andere Betriebssystem- und Treiberhersteller auch die Möglichkeit auf Rechnern mit angeschaltetem »secure boot« und Microsoft Zertifikat ihr Betriebssystem zu installieren. So wie es aber immer mit Schlüsseln ist, kann Microsoft diese jederzeit dem Betriebssystem- und Treiberhersteller wieder entziehen.

Windows 8 setzt zum Glück derzeit keine zwingende permanente Aktivierung von »secure boot« voraus. Wer will, kann »secure boot« abschalten, eigene Zertifikate hinzufügen und anschließend »secure boot« wieder aktivieren. Windows RT hingegen setzt die permanente Aktivierung von »secure boot« voraus und hält sich dabei an den momentanen »Industriestandard«.

Die vier Konstellationen

Generell haben damit zukünftig Hard- und Softwarehersteller die Möglichkeit den jeweils anderen Vorgaben zu geben oder mit diesem zusammen zu arbeiten. Dies wird sich je nach Macht- und Wirtschaftsverhältnissen unterscheiden. Folgende vier Konstellationen sind derzeit denkbar:

  1. Betriebssystemhersteller an Hardwarehersteller
  2. Hardwarehersteller an Betriebssystemhersteller
  3. Kooperation zwischen Hard- und Softwarehersteller
  4. Betriebssystem- zu Betriebssystemhersteller

Bei der zweiten und dritten Variante kann vom Hardwarehersteller ein Ökosystem aufgebaut werden. Wie kann dies erreicht werden?

Kontrolle des Ökosystems liegt bei den Treibern von Peripherie

Der Schlüssel bei einem geschlossenen System durch angeschaltetem »secure boot« für PC-Hardware ist nicht das Betriebssystem an sich, sondern die Hardware-Treiber. Denn das Betriebssystem muss Initial auf dem PC vom Hardwarehersteller installiert sein, damit Käufer diesen überhaupt benutzen können. Das Großartige der PC-Industrie war und ist nach wie vor die Erweiterbarkeit der Hardware. Wenn Hardwarehersteller die Treiber kontrollieren können, kontrollieren sie ihr eigenes Ökosystem.

Ein Beispiel: Wenn ich einen billigen Rechner kaufe und später eine neue Grafikkarte einbauen möchte, muss der Treiber mit dem UEFI Zertifikat des Rechners kompatibel sein. Ansonsten funktioniert die Grafikkarte nur eingeschränkt mit den vorhandenen Treibern oder gar nicht. Das gleiche gilt für ein Update des Betriebssystems. Sollten OEMs in Zukunft ein eigenes spezielles Zertifikat vom Betriebssystemhersteller erhalten oder einfordern muss der Endkunde das Betriebssystem beim OEM kaufen.

Die Dell-Situation

Dell könnte damit PCs verkaufen, die nur mit der mitgelieferten oder installierten Windows 8 Version laufen und sie können Windows 8 Lizenzen verkaufen, die nur auf Dell PCs laufen. Alle anderen Windows 8 Versionen würden nicht auf einem Dell PC installiert werden können. Dell hat damit zum ersten Mal die Möglichkeit Windows nur auf der Hardware lauffähig zu machen, die sie bestimmen. Wenn ein Kunde eine bessere Grafikkarte kaufen möchte, müsste er in Zukunft eine von Dell nehmen. Die Alternative wäre es einen neuen Computer zu kaufen.

Dies wirkt sich auch auf Händler aus. Wenn man in Zukunft eine Windows Lizenz oder Peripherie (Drucker, Grafikkarte, …) bei Amazon kaufen möchte, müsste es das Siegel “Kompatibel mit Dell Computern” tragen, insofern das Dell überhaupt Amazon anbietet.

Wrap-up

Alles in allem eine sehr unbefriedigende Situation. Microsoft hat nachträglich ergänzt, dass alle Windows 8 kompatiblen PCs die Option besitzen müssen »secure boot« abzuschalten und der Benutzer die Möglichkeit bekommen muss, eigene Schlüssel einzutragen. Aufgrund der Quasi-Monopolstellung von Windows auch nachvollziebar. Sie wären mit den Auflagen (noch) nicht durchgekommen.

Adsense by Facebook

Google bekommt langsam wirklich ein ernsthaftes Problem.

Wer jetzt genau aufgepasst hat, wird merken, dass noch eine wichtige Zutat fehlt, damit diese Rechnung aufgeht: externe Werbeflächen. Denn wenn weniger Menschen Facebooks eigene Sites und Apps besuchen, kommen weniger Personen mit den dort geschalteten Anzeigen in Kontakt, wodurch die bisher mit Abstand größte Erlösquelle (rund 85 Prozent des Umsatzes) in Mitleidenschaft gezogen wird. Dass es wirklich soweit kommt, ist nicht garantiert. Doch will das jetzt börsennotierte Unternehmen nicht in einer akuten Notlage landen, muss es jetzt die notwendigen Vorkehrungen treffen, um seine wirtschaftliche Abhängigkeit von Facebook als Destination zu verringern.

Ein Werbenetzwerk im Stile von Googles AdSense-Angebot für die neun Millionen Websites und Applikationen, die Facebooks Social Plugins verwenden, ist hierfür die ideale Lösung.

Smarter Stand (Kickstarter)

Eine simple Idee für ein echtes Problem. Wem das iPad mit dem Smart Cover schon immer zu niedrig oder zu hoch Stand sollte sich den Kickstarter genauer anschauen.

Die Idee ist dem guten Mann beim Frühstücken gekommen. Für einen besseren Blickwinkel hat er das iPad gegen das Marmeladeglas gestellt. Jeder der das schon mal gemacht hat, kennt die - für das iPad gefährliche - Situation sehr gut. Damit ist jetzt Schluss.

Ich habe ihm jedenfalls mit Freude die 10 Dollar in den Rachen geworfen.

Stop! Ich will auch noch ins Bild!

Stop! Ich will auch noch ins Bild!

Einmal ist keinmal

Here again we see the lowest user growth for Android since 2009 (and hence since it reached mainstream distribution.)

It’s perhaps too early to suggest that we’re seeing a slowdown in the US for Android. Perhaps there will be a return to growth in the fall. The concern has to be that rather than seeing the net adds growing–as they have for two years with only two contiguous months of decline–Android net adds have been falling for four months.

… oder es warten alle auf das Samsung Galaxy S3.

HyperCard und das Internet

HyperCard wird 25 Jahre alt. Grund genug für arstechnica einen Rückblick zu starten. Ohne jetzt vorab zu greifen, ohne HyperCard würde der Browser heute in der Funktion und Bedienung anders aussehen. Erfunden hat HyperCard Bill Atkinson. Für alle die Ihn nicht kennen: Er war einer der Kernentwickler des Macs und ist der Erfinder des Dropdowns. Er hat maßgeblich die grafische Benutzeroberfläche des ersten Macs entwickelt.

HyperCard allowed you to create “stacks” of cards, which were visual pages on a Macintosh screen. You could insert “fields” into these cards that showed text, tables, or even images. You could install “buttons” that linked individual cards within the stack to each other and that played various sounds as the user clicked them, mostly notably a “boing” clip that to this day I can’t get out of my mind. You could also turn your own pictures into buttons.

Die Funktionen hören sich vertraut an, nicht?

"I missed the mark with HyperCard," Atkinson lamented. "I grew up in a box-centric culture at Apple. If I’d grown up in a network-centric culture, like Sun, HyperCard might have been the first Web browser. My blind spot at Apple prevented me from making HyperCard the first Web browser."

Es ist im Prinzip die gleiche Idee, die sich zu Beginn nur in feinen Nuancen unterscheidet und zum Schluss ein ganzes Produkt beherrschen kann.

"HyperCard is based upon hypertext," Gary Kildall told Stewart Cheifet. "It’s a concept that was developed by Ted Nelson and Doug Engelbart in the sixties. The basic idea is this: if we’re trying to do research on any kind of a subject, the subject matter exists in all kinds of different places. It can be books, magazines, tape recordings, Compuserve, and if we can somehow link all this stuff electronically, so that if we click on Beethoven, we can all of a sudden jump from one to the next… that’s what hypertext is all about."

Zum Glück gab es damals keine Software Patente, um die Idee des Hypertextes und deren generelle Implementierung zu schützen.

"HyperCard was very compelling back then, you know graphically, this hyperlink thing," Wei later recalled. "I got a HyperCard manual and looked at it and just basically took the concepts and implemented them in X-windows," which is a visual component of UNIX. The resulting browser, Viola, included HyperCard-like components: bookmarks, a history feature, tables, graphics. And, like HyperCard, it could run programs.

Es ist schon absurd, das die konzeptionellen Interface Ideen eines Browsers von HyperCard stammen. Damit hat Bill Atkinson nicht nur das Drop Down Konzept erfunden und HyperCard sondern auch die grundsätzliche Bedienung des Browsers. Damit ist der Browser wie wir ihn heute kennen ein Remix von Ted Nelson und Doug Engelbart sowie Bill Atkinson.

No surprise, then, that programmers for the Cyan software company originally wrote their hugely popular puzzle/adventure game Myst as a HyperCard stack. That explains the game’s beautiful graphics and slow motion quality, punctuated by ambient sounds or an unexpected video.

Für alle die Glauben Myst wäre jetzt eine nette Technologie-Demo für HyperCard gewesen. Myst war bis 2002 das meist verkaufte Spiel, bis Sims es überholte.

Ich selbst habe HyperCard nur ein/zweimal benutzt. Zu der Zeit fand ich das Potential enorm, weil Personen die nicht programmieren konnten die Möglichkeit bekamen selbstständig und visuell eigene “Programme” zu erstellen. Ich denke mal, das HyperCard auch Director und damit final auch Flash beeinflusst hat. Deshalb wäre HyperCard heute noch ein Segen für alle eLearning Umgebungen. Wer nun sagt, HyperCard ist durch den Browser Tod, dem muss ich widersprechen. Durch das Tablett wird langfristig ein Bedarf an solchen Autorentools entstehen. Der große Unterschied zur ursprünglichen Idee wäre nur eine netzzentrische Anbindung ohne die Browser-Metapher.

why buy a cow (a Facebook phone) when you can get milk (a Facebook app) for free?

Brent Simmons stellt die richtigen Fragen

Here’s my question: how can any company survive long-term as an advertising company, knowing that the price of ads goes down as their effectiveness goes down? I think they’ll have to show more and more ads and make them more and more obtrusive — and eventually people will get sick of the ads.

Economy of Scale funktioniert nicht in der Werbung. Damit fehlt das Potential des Geschäftsmodells. Facebook wird langfristig in der Google-Falle landen. Derzeit schafft es Google nicht alternative Geschäftsmodelle zu finden, sollte es Facebook schaffen?

Facebook already counts a significant fraction of the human race as members. It could double or maybe triple its number of users — but what then?

Startups müssen als erstes eine Userbase aufbauen, um dann darauf ein Geschäftsmodell anzuwenden. Bei dem Geschäftsmodell der Werbung ist Facebook verdammt, immer mehr User zu akquirieren damit sie monitär wachsen können. Sie würden damit der Abwärtsspirale der Werbeeinnahmen entgegenwirken. Ein weitere Faktor könnte sein, das sie besser und genauer Zielgruppen ansprechen können, was den Werbeplatz um so Wertvoller macht. Das Problem dabei ist, dass sie damit mehr Daten Ihrer Nutzer an Unternehmen die Werbung schalten rausgeben müssen. Ob sie das aufgrund ihrer problematischen Datenschutzrichtlinien schaffen ist fraglich.

I don’t think a Facebook phone is any kind of answer. It will have to be super-cheap to compete. After all, why buy a cow (a Facebook phone) when you can get milk (a Facebook app) for free? A Facebook phone looks like an expensive distraction, a war of choice.

Das Differenzierungsmerkmal wäre nur, wenn sie die Funktionen auf den anderen Plattformen beschneiden oder darin Werbung anbieten. Letzteres wird auf iOS nicht funktionieren aufgrund der App Store Richtlinien. Funktionen zu bescheiden würde dem Geschäftsmodell entgegenwirken, möglichst viele Information zur Nutzung zu sammeln. Das Argument, das sie auf ihrer Plattform “mehr machen können” als auf anderen Plattformen ist quatsch. Facebook lebt von der Vernetzung seiner Benutzer.

Das einzige Argument was zählt ist das Facebook Nutzer sehr viel Zeit auf dem Smartfone in der Facebook App verbringen. Facebook kann hier keine Werbung schalten. Auf einem Facebook-Smartfone können sie das, weil sie das Ökosystem kontrollieren.

Facebook hat zudem alles was wir in unserem digitalen leben ernsthaft benötigen: Social, Mail, Chat, Games, Events, Telefon, Videotelefonie, Notizen, Instagram, Skype you name it. Demnächst dann bestimmt auch einen Kalender, Filme, Serien, Musik, einen Browser und third party apps über den Facebook App Store. Zudem müssten sie das Android Geschäftsmodell von Google kopieren und mit den Carriern monitär zusammenarbeiten. Das “kann” ein alternatives Geschäftsmodell sein um mehr Umsatz pro User zu generieren. Der Börsengang macht in diesem Zusammenhang Sinn, um das Geld für diese Unternehmung einzusammeln. Das Argument für ein Facebook Phone wird intern sein, das sehr viele Nutzer sehr lange die mobile Facebook App nutzen und deshalb auch offen für ein Facebook Smartfone mit integriertem Facebook Ökosystem sind.

Aber was bringt das alles aus Nutzersicht? Wie Brent Simmons richtig feststellt: warum die Kuh kaufen wenn man die Milch kostenlos bekommt? Das Argument des Ökosystems funktioniert nur, wenn das Smartfone wirklich mindblowing und totally awesome ist. Ansonsten wird der Wechsel aus Nutzersicht nicht nachvollziehbar. Ob Facebook-Benutzer ein günstiges Facebook Smartphone annehmen wegen der Software weiss keiner. Im Kern ist es eine Technologie-Wette und davon lebt schließlich die Branche.

Beautiful does not always mean usable

“The results showed that the beauty of the interface did not affect how users perceived the usability of the shops,” Bargas-Avila continued. “Participants (or Users) were capable of distinguishing if a product was usable or not, no matter how nice it looked. However, the experiment showed that the usability of the shops influenced how users rated the products’ beauty. Participants using shops with bad usability rated the shops as less beautiful after using them. We showed that poor usability lead to frustration, which put the users in a bad mood and made them rate the product as less beautiful than before interacting with the shop.”

Potzblitz! Wenn die ganzen Shops doch bloß nicht auf Magento laufen würden!

Beauty is highly desirable but simplicity and usefulness are the overwhelming fashion of our age. Just because it’s beautiful does not mean it’s useful.

Beschreibt den “neuen” Zeitgeist unserer Branche sehr genau.

440 Pixel pro Zoll

Das AH-IPS-Panel (Advanced High Performance In-Plane Switching) erreicht mit 440 Pixeln pro Zoll eine deutlich höhere Auflösung als das im iPhone 4 verbaute Retina-Display und LGs Smartphone-Display mit 4,5 Zoll und 720p-Auflösung (1.280 x 720 Pixel), die auf 326 beziehungsweise 329 Pixel pro Zoll kommen.

Hört sich gut an, es fehlt jetzt noch der Stift für das 5 Zoll Display.

Smart Dot

"Smart Dot" is a device that becomes a laser pointer when plugged into the audio jack of Smartphone. It is an exciting new product that is powered by the Smartphone and is free from battery replacements. "Smart Dot" provides easy, convenient, and flawless and presentation environment when used with the free "Smart Dot" App with multiple functions. It is sure to become an excellent presentation partner for you.

People who are really serious about software should make their own hardware (Alan Kay). Ist bestimmt in jeder Geek-Besprechung der Hit schlechthin.

One of the great things about the App Store

One of the great things about the App Store is that it inspires so much creativity from designers, it seems like there’s great new ideas for interfaces and interactions every week that delights the design community.

Apple setzt mit seinen eignen Apps die Messlatte so hoch, dass es nur schwer ist diese zu übertreffen. Talent liebt das und eifert dem nach.

Am Rhein mit den Hunden unterwegs (Wurde mit Instagram in Nordbrücke aufgenommen.)

Am Rhein mit den Hunden unterwegs (Wurde mit Instagram in Nordbrücke aufgenommen.)